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Interview mit Daniel Cohn-Bendit

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cohnbendit

Von Alain Le Treut
Lek­torat: Hannah Reck­haus, Mar­ga­rete Ro­choll

Da­niel Cohn-Bendit ist seit 1994 Mit­glied des Eu­ropäi­schen Par­la­ments, wo er seit 2002 als Co-Vor­sit­zender der Frak­tion Die Grünen/EFA tätig ist. Anläss­lich einer Kon­fe­renz in Berlin hat er uns ei­nige Fragen beant­wortet.

Alain Le Treut (duett) – Ich würde Ihnen für ein In­ter­view gerne drei kurze Fragen stellen.

Da­niel Cohn-Bendit - Ok!

Alain Le Treut (duett) – Zur Eu­ropäi­schen Öf­fent­li­ch­keit: gibt es übe­rhaupt eine?
Da­niel Cohn-Bendit – Na ja, im Mo­ment schon: alle reden über Grie­chen­land, es geht immer mehr um eine eu­ropäi­sche Öf­fent­li­ch­keit. Je mehr eu­ropäi­sche Ent­schei­dungen es gibt, desto stärker haben wir es mit einer eu­ropäi­schen Öf­fent­li­ch­keit zu tun. Des­wegen lautet mein Vor­schlag so: für bes­timmte Wahlen brau­chen wir trans­na­tio­nale Listen, so werden eu­ropäi­sche Ent­schei­dungen im eu­ropäi­schen öf­fent­li­chen Raum ge­troffen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. November 2011 um 19:07 Uhr

Frauenfußball in Deutschland und in Frankreich

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france_bleues

Von Alexandre Martin (mit der Hilfe von Birte Wenzel). Web­site : www.in­ter­view­sport.fr
Fotos: Jean-Fran­çois Jeanson

Don­nerstag, 26. Mai 2011. Im Fi­nale der UEFA Women’s Cham­pions League ge­winnt die franzö­si­sche Mann­schaft aus Lyon mit 2 zu 0 gegen den Ti­tel­ver­tei­diger 1. FFC Tur­bine Potsdam. Damit ge­lingt den Spie­le­rinnen von Olym­pique Lyon­nais er­fol­greich die Re­vanche für das ver­lo­rene Fi­nale im Vor­jahr. Für die Fuß­bal­le­rinnen von Lyon ist es ein his­to­ri­sches Mo­ment, denn sie ge­winnen die erste Cham­pions League in der Ges­chichte des franzö­si­schen Frauen­fuß­balls und beenden in einem glanz­vollen Wett­kampf die Er­folg­sserie der deut­schen Mann­schaften.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 16:44 Uhr

Hinter den Kulissen von ARTE: 16 Fragen an Irene Selle

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Von Birte Wenzel
Por­trät­foto: Ste­phanie Gagel, ARTE

 

ARTE-Logo                                                                                                                                       Quelle: Pres­ses­telle von ARTE

Irene Selle (* 1947), Tochter des deut­schen Phi­lo­so­phen, Phi­lo­logen und Über­set­zers Ru­dolf Schot­tlaender (1900-1988), war seit 1992 als Kon­fe­renz­dol­met­scherin und Über­set­zerin beim Eu­ropäi­schen Kul­tur­kanal ARTE in Straß­burg tätig. Sie ar­beitet seit Sep­tember 2012 als Frei­be­ru­flerin in Berlin.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Februar 2013 um 22:52 Uhr

KINO AUS MAROKKO : Swel UND Imad Noury

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swel und imad noury(Über­set­zung : Ma­gali Karee)

Anläss­lich der Ber­li­nale stellen die ma­rok­ka­ni­schen Re­gis­seure Swel und Imad Noury ihren neuen Film »The man who sold the world« vor. Er wurde auf Ara­bisch und Franzö­sisch ge­dreht und ve­reint Fehd Ben­chemsi, Said Bey und Au­drey Marnay auf der Lein­wand.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Juni 2011 um 22:37 Uhr

Interview mit SP38

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SP38« Vive la bour­geoisie », « Who kills mitte ?», « Vive la Crise », « Qua­lity Street », « Volks Luxus », « Banksi is french » , « No re­vo­lu­tion today », « I don’t wanna be u’re friend on face book », « Vive la poésie »…

Der Pla­katk­leber hat nach neuen Slo­gans zwi­schen schrägem Humor und Pro­vo­ka­tion ge­funden, die übe­rall in den Straßen Ber­lins zu lesen sind. Im Rahmen seiner neuen Auss­tel­lung « Wa-r-ter » (mit Cathy Cat Rastler) haben wir ihm das Wort er­teilt.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. August 2012 um 01:18 Uhr

Interview mit Alain Mabanckou

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MABANCKOU_c_HermanceTriay

Von Alain Le Treut
Über­set­zung: Alain Le Treut / Lena Loose
Bild: © Her­mance Triay

Alain Le Treut - In « Black Bazar » wird der Erzähler zum Spra­chohr von un­ter­schied­lichsten Mei­nungen über die Ko­lo­ni­sa­tion. Kann Ihr Werk dazu bei­tragen junge Leute über diese De­batte na­ch­denken zu lassen?

Alain Ma­ban­ckou - Das Thema Ko­lo­ni­sa­tion wird tatsä­chlich sehr the­ma­ti­siert in dem Buch. Es ist prä­gnant, weil diese Fra­ges­tel­lung in Fran­kreich Tabu ist. Dort ver­sucht man oft die Ko­lo­ni­sa­tion zu glo­ri­fi­zieren, ob­wohl sie unter an­derem auch die Ver­nich­tung von den afri­ka­ni­schen Kul­turen mit sich brachte. Des­wegen denke ich, dass junge Leute über diesen As­pekt na­ch­denken können, um die Würde ihren Kul­turen wie­der­zu­finden.

A.L.T. - Sie entführen den Leser mitten in eine durch Mi­gra­tion ge­prägte Ge­sell­schaft. Welche Be­zie­hung haben Sie zu diesen Teilen der franzö­si­schen Bevöl­ke­rung

A.M. - Ich bin in Fran­kreich als Im­mi­grant an­ge­kommen und kenne sehr gut die Sch­wie­rig­keiten, die mit diesem Status ver­bunden sein können. Ich be­wege mich viel in den po­pulären Be­zirken, wo sich die Kul­turen ver­mi­schen. Ich habe sogar eine Woh­nung im Herz des 18. Stadt­be­zirks in Paris. Ich sehe den kul­tu­rellen Reichtum dieser po­li­tisch eher aus­ge­grenzten Kreise. Ich bleibe in ihrer Nähe.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 16:54 Uhr

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