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„Die Französische Filmwoche Berlin“ – Ein Spaziergang entlang des französischen Filmfestivals

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Von Bé­né­dicte Sch­neider
Über­set­zung Julia Ba­ckes

Viel­leicht seid ihr auch in den Ge­nuss ge­kommen, die elfte Franzö­si­sche Film­woche in Berlin zu be­su­chen, welche vom 1. bis 7. De­zember in der Haupts­tadt statt­fand. Unter dem Motto „Emo­tio­nen“ konnte die Ve­rans­tal­tung die Lieb­haber schumm­riger Ki­nosäle entzü­cken. Das Fes­tival lud sein Pu­blikum neben der Vorfüh­rung von 18. franzö­si­schen Filmen, von denen ei­nige  als na­tio­nale Vor­pre­miere an­ge­boten wurden, zu nicht zu ver­pas­senden Treffen mit den Film­teams ein, wie Eric To­le­dano, Oli­vier Na­kache und Fran­çois Cluzet (Ziem­lich beste Freunde), Mar­jane Sa­trapi (Huhn mit Pflaumen) oder auch Do­mi­nique Abel und Fiona Gordon (La Fée).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. März 2012 um 12:35 Uhr

Krakau: Spiegelbild eines jungen, dynamischen und vielfältigen Europas

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Marktplatz Krakau

Krakau ist in Polen in!

Von Lara Gregl

In der schönen, alten Stadt im Süden Po­lens tum­meln sich junge Men­schen, Tou­risten und Stu­die­rende aus aller Welt. Es lockt sie eine wel­tof­fene Stadt, die Kultur- und Ges­chicht­sin­te­res­sierten, Feier­lus­tigen und Neu­gie­rigen, die sich mit der pol­ni­schen Sprache und Le­ben­sart ver­traut ma­chen möchten, ei­niges zu bieten hat. Be­son­ders deut­lich wird dies abends, wenn sich ganz Krakau im Herzen der Stadt, rund um den Rynek trifft. Vom größten mit­te­lal­ter­li­chen Markt­platz der Welt aus ziehen sie in eine der zahl­rei­chen Bars, Res­tau­rants und Clubs. Die Musik schallt aus dem Boden ent­lang der Häu­ser­reihen hervor, denn viele der Dis­ko­theken be­finden sich in Gemäuern und Kel­ler­gewölben unter der Erde. Man­ches mal be­merkt man erst beim Be­treten eines Hin­te­rhofes oder einer kleinen Gasse, dass sich hier ein wei­terer Club vers­teckt.

Doch auch tag­süber ist die Stadt le­bendig. „Krakau ist die Nummer eins“, sagt To­masz. Er sitzt in einem der Stu­den­ten­cafés im Zen­trum. Über ihm hängen Bar­bie­puppen an einer Schnur auf­ge­reiht von der Decke, oran­gene Lampen ma­chen es gemüt­lich. „Dann kommen Breslau und Posen. Diese Städte sind be­reits im Kommen. Einmal werden auch sie für die Men­schen so an­zie­hend sein wie Krakau.“ To­masz stu­diert In­for­matik an der tra­di­tions­rei­chen Ja­giel­lonen-Uni­ver­sität, die be­reits 1364 ge­gründet wurde. Sie zählt heute ca. 46 000 Stu­die­rende und gilt als die beste Uni­ver­sität Po­lens. Ins­ge­samt stu­dieren in Krakau ca. 150 000, die ein Fünftel der Ein­wohner aus­ma­chen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 14:10 Uhr

Silvester einmal anders: Europäisches Jugendtreffen in Berlin

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Ein be­son­deres Treffen von Gläu­bigen oder ein echtes ‘‘Fest der Na­tionen‘‘?

Von Pau­line Gre­lier
Kor­ri­giert von Lara Gregl
Fotos von Pau­line Gre­lier
Quellen: Zi­tate he­raus­ge­geben von den Web­seiten www.dom­radio.de und www.taizé.fr

Rund 30.000 junge Christen aus ganz Eu­ropa, aber auch aus an­deren Orten der Welt, ver­bringen fünf Tage in Berlin, um den Jah­res­wechsel einmal ganz an­ders zu be­gehen. Auf Ein­la­dung der Kir­chen und des Ber­liner Se­nats findet vom 28. De­zember 2011 bis 1. Ja­nuar 2012 das 34. Eu­ropäi­sche Ju­gend­treffen in Berlin statt. Diese Ve­rans­tal­tung wurde von der ‘‘Com­mu­nauté de Taizé“, einer berühmten öku­me­ni­schen Ge­mein­schaft in Taizé (eine kleine Stadt in Ost­fran­kreich) ge­gründet und seit Sep­tember 2011 vor­be­reitet.

 Aber ich höre schon jetzt eure An­mer­kungen und Einwände: Es be­trifft doch v.a. ka­tho­li­sche Kirchgänger, oder? Ja, natür­lich, aber nicht nur! Es han­delt sich nicht nur um ka­tho­li­sche Ge­bete, son­dern auch um eine gute Ge­le­gen­heit seinen Ho­ri­zont zu er­wei­tern: Es werden näm­lich Be­ge­gnungen mit Ver­tre­tern des Ju­den­tums und des Is­lams sowie im Bun­destag mit Po­li­ti­kern wie Wolf­gang Thierse (SPD), Ka­trin Gö­ring-Eckardt (Grüne) und Petra Pau (Die Linke) ve­rans­taltet. Sie dis­ku­tieren mit den Teil­neh­mern zum Thema "Schritte zu einer ge­rech­teren Welt".

Das Treffen wird tief ge­prägt von den heu­tigen eu­ropäi­schen He­raus­for­de­rungen. An­ge­sichts des Be­sor­gnis er­re­genden Miss­trauens ge­genüber der eu­ropäi­schen Idee, dessen Aus­wir­kungen auf  fi­nan­zieller, öko­no­mi­scher sowie po­li­ti­scher Ebene zu be­dauern sind, lautet das Motto des Tref­fens in diesem Jahr „Wege des Ver­trauens“. In einem Gruß­wort er­mun­terte Papst Be­ne­dikt XVI. die Teil­nehmer zu mehr Zu­ver­sicht. Es gelte, auf Basis der christ­li­chen Bot­schaft „Wege des Ver­trauens auf der ganzen Welt zu öff­nen“. Wie Ihr wisst“, sagt der Papst, „ist Ver­trauen keine blinde Leicht­gläu­big­keit. Indem ihr Euch von den Fes­seln der Angst frei­macht, macht Euch dieses Ver­trauen, das eurem Glauben an Christus und das Leben des Hei­ligen Geistes in euren Herzen ents­pringt, einfühl­samer und verfüg­barer, Euch den vielen He­raus­for­de­rungen und Sch­wie­rig­keiten zu stellen, mit denen die Men­schen heute kon­fron­tiert sind.“

Kann das Treffen ein Zei­chen dafür setzen, dass die Kirche Ort der eu­ropäi­schen So­li­da­rität zwi­schen den Na­tionen und zwi­schen den Kon­fes­sionen ist, jetzt, wo es Eu­ropa of­fen­sicht­lich an einem ge­mein­samen Iden­titäts­gefühl man­gelt? Ist die Re­li­gion fä­higer als die Po­litik selbst, eine feste Brücke zu bauen? Welche Be­deu­tung hat dieses Treffen für die Zu­kunft Eu­ropas?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Januar 2012 um 14:43 Uhr

Schmerzvolle Erinnerungen von Oradour-sur-Glane bis ins Elsass

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Das Dorf Oradour in der Nähe von Limoges wurde 1942 von den Nazis komplett niedergebrannt

Von Hanna Gief­fers
Fotos: Fa­bien Le­plus und Hanna Gief­fers 

 

Das Licht geht wieder an im Saal des kleinen Pro­gramm­kinos Odysée in Stras­bourg. Ve­rein­zelt schnäuzen Zu­schauer in ihr Ta­schen­tuch. Die Szenen des Films „Ein Leben mit Ora­dour“ hängen schwer im Raum. Der Film erzählt die Ges­chichte von Ro­bert Hé­bras, Über­le­bender des Mas­sa­kers von Ora­dour im Jahr 1942. Sein Schicksal ist sch­merz­voll an das Schicksal des El­sass geknüpft. Elsäs­si­sche Sol­daten waren als Zwang­sein­ge­zo­gene Teil der SS-Di­vi­sion, die in Ora­dour 642 Men­schen er­mor­dete.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 22:24 Uhr

Interview mit dem Gotan Project - Christoph H. Müller

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GotanProjectIn­ter­view von Alain Le Treut und Crisi Ka­bisch den 19.2.2010 in Berlin durch­geführt
Lek­torat von Linda Walter und Crisi Ka­bisch
Bilder: © Ya Basta! 

Das Gotan Pro­ject wurde von drei Tango-Fans ins Leben ge­rufen: Eduardo Ma­ka­roff, Phil­lipe Cohen-Solal und Chris­toph H. Müller. Ihre Musik mi­scht Tango mit elek­tro­ni­scher Musik und la­tei­na­me­ri­ka­ni­scher Kultur und bringt einen Kreis von Mu­si­kern aus Ar­gen­ti­nien zu­sammen. Ge­gründet 1999, war das Pro­ject mit seinem Mil­lionen-Seller-Debü­talbum La Re­vancha del Tango sch­nell er­fol­greich und hat da­durch eine neue Welt­musik-Szene ins­pi­riert und geför­dert: Alle drei haben ei­gene La­bels ge­gründet und pro­du­zieren an­dere Mu­sik­pro­jekte. Im April 2010 hat das Trio seine neue CD Tango 3.0 he­raus­ge­bracht.

Im Jahr 2011 feiert das Gotan Pro­ject den 10. Ge­burtstag des Er­schei­nens von La Re­vancha del Tango mit dem Remix-Album La Re­vancha En Cumbia, auf dem sie die neuen Ein­flüsse der ak­tuellen ar­gen­ti­ni­schen Mu­siks­zene wie­ders­pie­geln.

Anläss­lich dieses Ju­biläums wird es am 17.11.2011 eine Re­lease Party im Prince Charles in Berlin geben. 

Wie hat Ihr Pro­jekt an­ge­fangen?

Chris­toph H. Müller – Es hat mit einem Co­ver­song von Piaz­zola an­ge­fangen: Vuelvo al Sur. Da­mals trauten wir uns noch nicht, selbst zu kom­po­nieren. Da haben wir was mit Gi­tarre und der Stimme von Chris­tina Vi­lal­longa – die immer noch für uns singt – auf­ge­nommen und wir haben an­ge­fangen drum herum was zu kons­truieren und damit herum zu ex­pe­ri­men­tieren.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. November 2011 um 09:51 Uhr

Von A wie Aragon bis Z wie Zola

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Patrick Suel hat fast jedes Buch gelesen, dass er in seiner Buchhandlung verkauft.Text und Foto von Hanna Gief­fers

Wie ein Fran­zose aus Berlin. So fühlt sich Bu­chhändler Pa­trick Suel. Seit 2003 ist seine Franzö­si­sche Bu­ch­hand­lung Zadig in Berlin Mitte Treff­punkt fran­ko­phoner und fran­ko­philer Leser der Haupts­tadt

Den Tu­mult der Li­niens­traße lässt man hinter sich, wenn man die Glastür der Bu­ch­hand­lung Zadig schließt. Es ist ruhig, fast andächtig blät­tern Kunden in Bü­chern. Mit einem freund­li­chen „Bon­jour“ be­grüßt einen Pa­trick Suel vom Tresen. In weißen, schlichten Re­galen zeigen kleine Kärt­chen an, welche Schätze sich in der Bü­cher­wand ver­bergen, R wie Ra­be­lais, S wie Sagan, V wie Vian.

Klas­siker der franzö­si­schen Li­te­ratur wech­seln sich ab mit kri­ti­schen Bü­chern über die Ma­chen­schaften Fran­kreichs in Afrika, da­neben ein Sch­warz-weiß-Bild­band Ber­lins. Eine Aus­wahl an eu­ropäi­schen Werken, kom­bi­niert mit einer orien­ta­li­schen Note, ohne den Fokus auf Deut­schland und Fran­kreich zu ver­lieren. Es ist eine nicht alltä­gliche Bü­che­raus­wahl, die man hier in den Re­galen findet. „Am besten ver­kaufen sich die Bü­cher, die mit dem wich­tig­sten franzö­si­schen Buch­preis, dem „Prix Gon­court“ aus­ge­zeichnet wurden, wie der dies­jäh­rige Preis­träger „Karte und Ge­biet“ von Mi­chel Houel­le­becq,“ verrät Suel. Was in Fran­kreich für gut be­funden wird, ist auch in Berlin ge­fragt. In einen hellen, wei­chen Sessel unter dem Fenster sinkt man gemüt­lich ein, möchte nicht mehr auf­stehen, nur viel­leicht um das nächste Buch zum Schmö­kern aus dem Regal neben sich zu ziehen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. September 2011 um 13:16 Uhr

„Bloody Mary“. Sherlock Barman und die Wichtigkeit des Details

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Kahina Albanchaabouchi et Yasmina D. Aidi

Par Ts­ve­te­lina Ma­nova
Über­set­zung: Hanna Gief­fers
Bild: Ts­ve­te­lina Ma­nova

Von links nach rechts : Ka­hina Al­ban­chaa­bouchi und Yas­mina D. Aidi. Das Foto wurde  auf­ge­nommen wäh­rend des Fes­ti­vals Emer­geandsee 2011 in der Alten Bötzow Brauerei in Berlin, am 3. Juni 2011.

Ein junger Mann um die dreißig be­tritt eine Bar, geht zum Tresen, zieht einen Stuhl zu sich und nimmt Platz. Seine lang­samen und quä­lenden Be­we­gungen ver­raten, dass er kör­per­liche Sch­merzen hat, sein Blick ist der eines verz­wei­felten Mannes. Der Bar­mann, fein gek­leidet, um die fünfzig, mit leicht er­grautem Haar und gut ra­siertem Bart, schaut den Un­be­kannten von Kopf bis Fuß mit einem dunklen und ste­chenden Blick an, bevor er ihn ans­pricht:

„Guten Abend der Herr. Kann ich Ihnen etwas zu trinken an­bieten?“
„Ja, gerne. Einen starken Drink. Einen sehr starken.“
„Einen Bloody Mary viel­leicht …?“
Beim Hören des Wortes schreckt der Gast auf.
„Ent­schul­di­gung?“
Ein leichtes Lä­cheln hu­scht über das Ge­sicht des Bar­manns, als ob er sich über die Reak­tion des Gastes amü­siert.
„Hat Ihnen eine Frau das Herz ge­bro­chen ?“
„Woher wissen Sie das?!“, wun­dert sich über­ra­scht der junge Mann.
„Nichts leichter als das. Ihre Seufzer…“
„Meine Seufzer?“
„Ja, Seufzer können immer einen ver­las­senen Lieb­haber ver­raten.“         

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 17:33 Uhr

Kulinarische Sehnsüchte der Franzosen in Berlin: auf der Suche nach dem verschollenen Geschmack

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Von Zu­zanna Szu­ten­berg und Fa­brice Rollet
Über­set­zung Zu­zanna Szu­ten­berg und Fa­brice Rollet
Bild: Fa­brice Rollet

Man be­gibt sich ins Aus­land, um zu ar­beiten oder um ein Prak­tikum zu ab­sol­vieren, seinen Le­bens­lauf auf­zu­werten, oder um seinen persön­li­chen Ho­ri­zont zu er­wei­tern. Au­fen­thalte im Aus­land ge­rei­chen einem stets zum Vor­teil.

Doch macht die Dis­tanz zur Heimat einem manchmal dur­chaus zu schaffen – man ver­misst seine Freunde, den ge­wohnten Le­bens­rhythmus und nicht zu­letzt auch seine Leib- und Lie­bling­ss­peisen…

Unter den ersten Dingen, die die hie­sigen Teil­zeit-Mi­granten auf Fran­kreich aufzählen, wenn man sie nach ihren Sehnsüchten fragt, steht stets die hei­mi­sche Küche, welche sich jen­seits des Rheins einer rei­chen Tra­di­tions­ges­chichte und eines bunten Brauch­tums er­freut. Dies scheint zunächst keine große Über­ra­schung zu sein, schließ­lich ist die Küche Fran­kreichs in der ganzen Welt be­kannt, berühmt und oft ko­piert worden!

Doch was genau fehlt den in der deut­schen Me­tro­pole Berlin le­benden Fran­zosen auf ihren Ti­schen? Dieser Frage wollten wir – zwei Teil­zeit­ber­liner franzö­si­scher und pol­ni­scher Her­kunft – auf den Grund gehen. So be­gaben wir uns eines Sam­stag mor­gens auf  Ex­pe­di­tion…

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 16:57 Uhr

Liberté, Solidarność, Hoffnung - Europa in Brandenburg

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Von Ro­bert Sch­midt
Foto: Volha Pu­sh­ka­rova

Blaue Luft­bal­lons mit gelben Sternen steigen hi­nauf in den Abend­himmel, Zettel hängen daran mit Wün­schen an Eu­ropa. Für einen Mo­ment ist es ganz still, hier an der Oder­brücke zwi­schen Frank­furt und Słu­bice. Einen Au­gen­blick später ver­weben sie sich wieder, die bunten Spra­chfäden aus Pol­nisch, Deutsch, Franzö­sisch, En­glisch.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 23:27 Uhr

„Erasmus-Sprache“

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erasmuspauline

Von Pau­line Goe­mare
Über­set­zung: Ro­bert Sch­midt 

Im Laufe des Tages, werden sich die Kul­turen ver­mi­schen, die Grenze der Spra­chen werden ver­gessen sein und gute Laune ist übe­rall. Am 15. Juni in Frank­furt an der Oder, fand der « In­ter­na­tional Campus Day » der Eu­ropa Via­drina Uni­ver­sität statt. Es war die Ge­le­gen­heit für die auslän­di­schen Stu­denten zu zeigen, in­wie­weit jedes Land ein­zi­gartig ist.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 16:36 Uhr

AT.18 - Friedrichshain und seine neuen Galerien

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blanchaud

Von Chris­tian Duwe und Flore Guif­fault

Cla­risse Blan­chaud gehört zu der immer größer wer­denden fran­ko­phonen Min­de­rheit in Berlin. Nach Ihrem Umzug in das Ber­liner Viertel Frie­drich­shain, grün­dete die en­ga­gierte Leh­rerin aus Paris ge­meinsam mit einem be­freun­deten Künstler das lokal ve­ran­kerte Auss­tel­lung­sforum AT.18 in der Jung­straße 18. Im In­ter­view be­richtet Cla­risse über ihre Be­weg­gründe, in die deut­sche Haupts­tadt zu ziehen und als Französin im kul­tu­rellen Sch­melz­tiegel Berlin zu leben.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. August 2011 um 02:18 Uhr

Interview mit Philippe Frémeaux, Leiter der Zeitung Alternatives économiques

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Von Hanna Gief­fers, Ro­bert Sch­midt und Alain Le Treut
Über­set­zung: Mike Plitt
Lek­torat: Hannah Reck­haus
Bild: Jean-Luc Vallet

Phi­lippe Fré­meaux war von 1988 bis 2011 Che­fre­dak­teur des Ma­ga­zins Al­ter­na­tives éco­no­mi­ques. Wäh­rend eines Gast­vor­trags an der Eu­ropa-Uni­ver­sität Via­drina in Frank­furt (Oder) erklärte er sich zu einem In­ter­view mit zwei jungen deut­schen Jour­na­listen be­reit: Hanna Gief­fers und Ro­bert Sch­midt. 

Hanna Gief­fers (duett) – Welche Idee steckt hinter Ihrer Zei­tung Al­ter­na­tives éco­no­mi­ques? Was ist Ihre Re­dak­tions­richt­linie?

Phi­lippe Fré­meaux – Wir möchten eine Zei­tung he­raus­bringen, die sich nicht nur an die Ent­schei­dung­sträger richtet. Wir ver­su­chen eher, den Bür­gern wirt­schaft­liche und so­ziale Fragen näher zu bringen. Dabei ist es nicht unser An­liegen, den Le­sern Rat­schläge zu geben, wie sie mehr ver­dienen können. Viel­mehr sind wir der Mei­nung, dass die wirt­schaft­li­chen Fragen der­maßen wichtig ge­worden sind, dass ein jeder sie vers­tehen können muss, um an den de­mo­kra­ti­schen De­batten über die Wirt­schaft teil­haben zu können. 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Juli 2011 um 23:54 Uhr

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