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Frankreich und Deutschland: Welches Land geht offener mit Homosexualität um?

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Von Eloïse Co­logne
Über­­­set­­­zung: Na­dine La­khal
Bild von Jo­na­than Stef­fens

Jörg Stei­nert, Prä­si­dent des LSVD (Lesben- und Sch­wu­len­ver­band in Deut­schland), einem der größten ho­mo­sexuellen Ve­rei­ni­gung in Deut­schland, klärt uns über diese Frage auf, indem er uns einen deutsch-franzö­si­schen Ver­gleich gibt und uns erklärt, welche Pro­bleme es in der heu­tigen Ge­sell­schaft in Bezug auf Ho­mo­sexua­lität gibt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. März 2013 um 22:51 Uhr

Ein Jahr in Deutschland als Franzosen

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31600_449799848417547_236077400_nVon Sé­ve­rine Le Dro­guène
Über­set­zung: Sé­ve­rine Le Dro­guène und Maïke Hansen
Foto: Sé­ve­rine Le Dro­guène

Dieses Jahr wird das Erasmus Pro­gramm 25 Jahre alt:  Die Fran­zosen und die Deut­schen stehen sich dabei in nichts nach. Un­sere Stu­denten  sind eben die Meister der Mo­bi­lität. Für ein bis zwei Se­mester zieht die franzö­si­sche Kultur deut­sche Stu­denten an, wäh­rend sich Fran­zosen gern von der deut­schen Frem­dar­tig­keit verführen lassen. Franzö­si­sche Kom­mi­li­tonen, bevor ihr euer Aus­tausch­se­mester be­ginnt, lest bitte diese Rat­schläge.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. April 2013 um 02:38 Uhr

Das Auto

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Von: Thomas Le­sa­chey
Über­set­zung: Maike Hansen
Foto:www.flickr.com (© Lin­coln­blues)

Das "deut­sche Wirt­schafts­mo­dell" wird häufig als lan­glebig bes­chrieben. Ge­rade in den Prä­si­dent­schafts­wahlen 2012 in Fran­kreich ver­wies man auf die Sta­bi­lität un­serer Nach­barn öst­lich des Rheins, auf seine ge­sunde In­dus­trie. Im Hin­blick auf die Lage der franzö­si­schen In­dus­trie sollte sich daran orien­tiert werden.
Die Pro­duk­tion von Autos, vor allem stark die der stark mo­to­ri­sierten Luxus­mo­dellen, gilt als "Ga­lions­figur" der deut­schen In­dus­trie.Die Zahlen von Audi, Mer­cedes, Volks­wagen, BMW und Por­sche sind (ob nun im Pro­duk­tions­wachstum, im Ber­reich In­ves­ti­tion in­ne­rhalb der Ent­wi­ck­lung­sfor­schung oder im Ge­winn) beein­dru­ckend. Die An­gaben wirken umso spek­ta­kulärer, wenn be­dacht wird, dass sie sich dem Trend der welt­weiten Krise der Au­to­mo­bi­lin­dus­trie (vor allem in der franzö­si­schen Branche) und der Wirt­schafts­krise ent­ge­gen­setzen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. April 2013 um 14:04 Uhr

"Fest steht für mich ganz klar, dass man Visionen haben sollte"

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Von: Maike Hansen
Fotos: © Maike Hansen

In Berlin feierten und dis­­ku­­tierten zum 50. Jah­­restag der deutsch - franzö­­si­­schen Freund­­schaft 150 Ju­­gend­­liche über die deutsch-franzö­­si­­schen Be­­zie­­hungen und Eu­­ropa. Hin und her rollten die be­­quemen Drehstühle in der ersten Na­ch­­mit­­tag­s­ses­­sion des deutsch-franzö­­si­­schen Ju­­gend­­fo­­rums auf dem Tep­­pich der ehe­­ma­­ligen Staats­­kanzlei der DDR. Durch die Fenster des „Roten Raumes" kann man einen beein­­dru­­ckenden Blick auf den Ber­­liner Dom ge­­nießen. Vom 19. bis 23.01.2013 ve­­rans­­tal­­tete das Deutsch-Franzö­­si­­sche Ju­­gend­­werk in der Eu­­ro­­pean School of Ma­­na­­ge­­ment ein Forum, in dem 150 junge Er­­wa­ch­­sene zwi­­schen 18 und 25 Jahren aus Deut­­schland, Fran­­kreich, aber auch Polen, dem Balkan und Nor­­da­­frika die Mö­­gli­­ch­­keit hatten sich in Dis­­kus­­sionen aus­­zu­­tau­­schen. 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. April 2013 um 16:37 Uhr

Neues Lesen, neuer Markt?

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Buchhandlung HAMMETT

Von Cyril Quillien
Über­­set­­zung: Ro­mana Bar­tels
Foto: Bu­ch­hand­lung HAM­METT

Im Schein der Ta­schen­lampe zu schmö­kern könnte ein Ver­gnügen sein, das un­sere Kinder nicht mehr kennen. Na­chdem der Er­folg des elek­tro­ni­schen Le­sens in Deut­schland und in Fran­kreich eine hef­tige De­batte aus­gelöst hat, scheint aber eines si­cher zu sein: Es geht mo­mentan noch nicht um eine Ent­schei­dung für oder wider  Buch und eBook, son­dern um die Ges­tal­tung der neuen Mö­gli­ch­keiten, die sich dem Leser und Autor hierbei eröffnen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. März 2013 um 02:08 Uhr

Abwechselnd im Rampenlicht! Wie Deutschland und Frankreich ihre Show abziehen.

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Text : Pau­line Tra­rieux
Über­set­zung : Tina Schreiber
Fotos : Pau­line Tra­rieux, mar­cin­la­cho­wicz.com und Swan of Kennet.

Im Lichte einer sich stetig ver­tie­fenden eu­ropäi­schen In­te­gra­tion beans­prucht und ver­tei­digt Deut­schland wie Fran­kreich ei­frig seine „kul­tu­relle Aus­nahme“. Sei es in den plas­ti­schen Künsten, in der Musik, in der Li­te­ratur oder im Film, beide Länder sind grund­le­gend ver­schieden. Diese Un­ter­schiede sind vor allem in der sie­benten Kunst über­ra­schend. Von seinem ersten Er­scheinen über die Über­schrei­tung seines Hö­he­punkts bis zur ak­tuellen Ent­wi­ck­lung in beiden Län­dern ent­wi­ckelt sich der Film je nach der je­wei­ligen Kultur und Um­feld, sei es in Fran­kreich oder in Deut­schland, aus dem er stammt, un­ter­schied­lich.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. März 2013 um 14:42 Uhr

Alles unter einem Hut

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Von Tina Schreiber
Foto: © J.B. 

Um in­ter­na­tio­nale Er­fah­rung und in­ter­kul­tu­relle Kom­pe­tenz zu sam­meln, muss man nicht immer ein Aus­land­sprak­tikum in Sin­gapur oder Chile ab­sol­vieren. Es reicht an die Grenze zu schauen und dort sein Glück zu ver­su­chen. Seit über 30 Jahren ar­beiten Deut­schland, Fran­kreich und die Sch­weiz am Ober­rhein zu­sammen und bieten auch span­nende Prak­tika in vielen Be­rei­chen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Januar 2013 um 00:10 Uhr

Die Macht der Geschichte

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©ALTVon Théo­phile Claudel
Foto: Alain Le Treut
Über­set­zung: Jen­nifer Stüwe

Ich als Fran­zose be­merkte bei meinem ersten Be­such in Berlin, dass die deut­sche Haupts­tadt mit einer großen Zahl von Denkmä­lern, be­son­ders die des Ho­lo­causts ver­sehen ist. Erst im ver­gan­genen Ok­tober 2012 wurde das Denkmal der Sinti und Roma von der Bun­des­kanz­lerin An­gela Merkel ein­ge­weiht. Diese An­samm­lung von Ge­denkstätten für die Opfer des Na­tio­nal­so­zia­lismus ließ mich über die Si­tua­tion in Fran­kreich na­ch­denken, dessen Hand­ha­bung mit den Mahnmä­lern eine an­dere zu sein scheint, ob­wohl die his­to­ri­schen Kon­tro­versen ein bes­tim­mender Teil des franzö­si­schen Ta­ges­ges­chehen sind.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Januar 2013 um 16:34 Uhr

„Was dem Wedding gefehlt hat, waren Orte.“ – Über das kreative Recycling von Gebäuden im Wedding

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Von Rabea KoßStattbad Berlin
Fotos: Rabea Koß

Ein Ca­sino. Zwei Ca­sinos. Drei Ca­sinos. Beim Spa­zier­gang durch die nörd­liche Brun­nens­traße, wenn man die Über­reste der Mauer, und damit auch die Tou­risten, hinter sich ge­lassen hat, darf man auf der Suche nach Se­hens­wertem nicht den Mut ver­lieren. Ga­le­rien, Cafés und Bou­ti­quen werden plötz­lich ab­gelöst von In­ter­net­cafés, So­la­rien – und eben Ca­sinos. „Über Wed­ding hört man immer nur ‚Der kommt‘ oder ‚Da ist es so finster‘“, be­richtet Ela Kagel, eine der Mu­tigen, die sich hie­rher vor­ge­wagt haben. Schon lange wird darüber dis­ku­tiert, ob nicht end­lich Be­we­gung in den ehe­ma­ligen Stadt­be­zirk, nun Orts­teil von Mitte, kommen müsste. Doch trotz der Nähe zu Mitte und Prenz­lauer Berg und der ver­meint­lich billi­geren Miete ist der Wed­ding vom Sze­ne­kiez­da­sein weit ent­fernt. Ei­nige We­nige je­doch gibt es, die sich der Ge­gend und ihren leers­te­henden Gebäuden an­ge­nommen haben.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Januar 2013 um 16:17 Uhr

Die Konfrontation mit dem deutschen Veganismus. Deutsch-französische Freundschaft auf der Kippe?

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© URBAN ARTefakte

Von Leslie For­nero
Über­set­zung: Rabea Koß
Foto: URBAN AR­Te­fakte (Flickr)

Ach­tung! Die deutsch-franzö­si­sche Freund­schaft ist be­droht wie nie zuvor. Wäh­rend wir mit großem Pomp den 50. Ge­burtstag des Elysée-Ver­trages feiern, muss sich die junge franzö­si­sche Ge­ne­ra­tion einem neuen Pro­blem stellen, das in deutsch-franzö­si­schen De­batten oft­mals völlig außer Acht ge­lassen wird: Dem deut­schen Ve­ga­nismus.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Januar 2013 um 16:21 Uhr

Frischer Hip-Hop nach altbewährtem Rezept: Jazzy Bazz

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(C) Facebook Page Jazzy BazzVon Mike Plitt
Bilder: Jazzy Bazz - Rap Con­ten­ders - L'en­tou­rage (Quelle: FB)

Wer an die glor­reiche Zeit des Ostküsten Hip-Hop und Rap in den 90er Jahren mit seinem Epi­zen­trum New York zurü­ck­denkt, dem werden un­wei­ger­lich die Namen von Künst­lern wie Nas, Wu-Tang-Clan und Big L ein­fallen. Auch Chi­cago und die ,,Stadt der brü­der­li­chen Liebe‘‘ Phi­la­del­phia hatten mit Common be­zie­hung­sweise der Combo The Roots mehr als wür­dige Ver­treter, die in ihren Texten schon früh­zeitig den Aus­ver­kauf des Hip-Hop er­kannten und kri­ti­sierten. 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Dezember 2012 um 10:32 Uhr

Durch Liebe und Tod mit einem Murmeln

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Unauf_-_murmel_2Von Lisa Crinon
Fotos: Thomas Aurin
Lek­torat: Hannah Reck­haus

Her­bert Frisch ins­ze­niert Dieter Roths „Murmel Mur­mel“ mit tau­send Farben, Bil­dern, Be­we­gungen – und einem Wort.

„In der Kürze liegt die Würze“ soll es heißen. Das hat Dieter Roth vers­tanden und ein Buch mit einem ein­zigen Wort ver­fasst: Murmel – auf 176 Seiten. Nach dem Tod von Roth hat es sich Her­bert Frisch zur Auf­gabe ge­macht, das Büh­nenstück zu ins­ze­nieren.

Eines hört man aus­schließ­lich, dafür ständig: Murmel. Murmel Murmel. Murmel Murmel Murmel. Wie ein ein­ziges ab­surdes La­mento. Dabei hört sich das Wort jedes Mal an­ders an, ge­winnt eine neue Be­deu­tung, ver­liert seine urs­prün­gliche. In dieser Ausfüh­rung des Mur­melns in 1001 Weise liegt ein­deutig eine schau­spie­le­ri­sche Leis­tung. Ir­gend­wann hört der Zu­schauer aber gar nicht mehr zu. Es sind nur noch Töne und Musik zu hören.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. November 2012 um 19:24 Uhr

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