duett.fr


Wirtschaft

Das Auto

E-Mail Drucken PDF

3204816898_60ee68fc21_z

Von: Thomas Le­sa­chey
Über­set­zung: Maike Hansen
Foto:www.flickr.com (© Lin­coln­blues)

Das "deut­sche Wirt­schafts­mo­dell" wird häufig als lan­glebig bes­chrieben. Ge­rade in den Prä­si­dent­schafts­wahlen 2012 in Fran­kreich ver­wies man auf die Sta­bi­lität un­serer Nach­barn öst­lich des Rheins, auf seine ge­sunde In­dus­trie. Im Hin­blick auf die Lage der franzö­si­schen In­dus­trie sollte sich daran orien­tiert werden.
Die Pro­duk­tion von Autos, vor allem stark die der stark mo­to­ri­sierten Luxus­mo­dellen, gilt als "Ga­lions­figur" der deut­schen In­dus­trie.Die Zahlen von Audi, Mer­cedes, Volks­wagen, BMW und Por­sche sind (ob nun im Pro­duk­tions­wachstum, im Ber­reich In­ves­ti­tion in­ne­rhalb der Ent­wi­ck­lung­sfor­schung oder im Ge­winn) beein­dru­ckend. Die An­gaben wirken umso spek­ta­kulärer, wenn be­dacht wird, dass sie sich dem Trend der welt­weiten Krise der Au­to­mo­bi­lin­dus­trie (vor allem in der franzö­si­schen Branche) und der Wirt­schafts­krise ent­ge­gen­setzen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. April 2013 um 14:04 Uhr

Neues Lesen, neuer Markt?

E-Mail Drucken PDF

Buchhandlung HAMMETT

Von Cyril Quillien
Über­­set­­zung: Ro­mana Bar­tels
Foto: Bu­ch­hand­lung HAM­METT

Im Schein der Ta­schen­lampe zu schmö­kern könnte ein Ver­gnügen sein, das un­sere Kinder nicht mehr kennen. Na­chdem der Er­folg des elek­tro­ni­schen Le­sens in Deut­schland und in Fran­kreich eine hef­tige De­batte aus­gelöst hat, scheint aber eines si­cher zu sein: Es geht mo­mentan noch nicht um eine Ent­schei­dung für oder wider  Buch und eBook, son­dern um die Ges­tal­tung der neuen Mö­gli­ch­keiten, die sich dem Leser und Autor hierbei eröffnen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. März 2013 um 02:08 Uhr

Ernährungssouveränität

E-Mail Drucken PDF

Von Au­rélie Wiel­chulda
Über­set­zung: Erik Walter 

Über eine Mil­liarde Men­schen auf der Welt leidet Hunger, und Un­te­rernäh­rung über einen län­geren Zei­traum führt zum Tod. Al­ler­dings würde die der­zei­tige welt­weite Nah­rung­smit­tel­pro­duk­tion nach An­gaben der Ernäh­rungs- und Land­wirt­schaft­sor­ga­ni­sa­tion der Ve­reinten Na­tionen FAO aus­rei­chen, um 12 Mil­liarden Men­schen zu ernähren.
In ihrem Kampf gegen den Hunger setzen sich daher viele Or­ga­ni­sa­tionen wie Nourrir notre monde, Centre tri­con­ti­nental, Oxfam oder Via Cam­pe­sina für das Kon­zept der Ernäh­rung­ssou­verä­nität ein.
Erst­mals vor­ges­tellt wurde dieses Kon­zept im Jahre 1996 von Via Cam­pe­sina.
Ernäh­rung­ssou­verä­nität ist das Recht der Länder, ihre Ernäh­rungs- und Land­wirt­schafts­po­litik auf die Bedürf­nisse ihrer Bevöl­ke­rung aus­zu­richten und so eine bes­sere Ver­tei­lung der her­ges­tellten Nah­rung­smittel zu er­rei­chen.

Theo­dore Schultz sagte 1979 in seiner Rede anläss­lich der An­nahme des Wirt­schafts­no­bel­preises:
Welt­weit ver­dienen die Armen ihr Ein­kommen hauptsä­chlich in der Land­wirt­schaft. Fol­glich würden Un­ter­su­chungen über die öko­no­mi­schen Struk­turen der Land­wirt­schaft Auf­schluss über die öko­no­mi­schen Struk­turen der Armut bringen.

Land­wirte in Ent­wi­ck­lung­slän­dern haben heut­zu­tage größ­ten­teils sch­wache Ein­kommen, die Zahl der armen Land­wirte welt­weit wird auf 700 Mil­lionen ges­chätzt.
Für ihre Rechte im Sinne der Ernäh­rung­ssou­verä­nität zu kämpfen, könnte die Armut auf der ganzen Welt si­gni­fi­kant ver­rin­gern. Eine OECD Studie  zeigt, dass der Rück­gang der Armut in Ent­wi­ck­lung­slän­dern in 52% der Fälle auf die Land­wirt­schaft zurück­geht.
Das Kon­zept der Ernäh­rung­ssou­verä­nität bes­teht aus meh­reren Punkten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. April 2012 um 13:10 Uhr

Sei dein eigener Chef!

E-Mail Drucken PDF

kowa2Von: Ma­rina Hof­mann
Über­set­zung: Aude Louis­tis­se­rand
Bilder : Kowa e.V. 

Viele Stu­denten wollen bzw. müssen sich wäh­rend des Stu­diums etwas dazu ver­dienen, bloß wie? Das ist die Frage! Kell­nern, Na­ch­hilfe geben, Promo-Jobs- das kann ja jeder! Aber gibt es auch eine Mö­gli­ch­keit, die sich zusätz­lich gut im Le­bens­lauf macht? Wie wäre es ein ei­genes Un­ter­nehmen zu gründen? Zu sch­wierig? Von wegen!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Februar 2012 um 14:08 Uhr

Interview mit Philippe Frémeaux, Leiter der Zeitung Alternatives économiques

E-Mail Drucken PDF

Von Hanna Gief­fers, Ro­bert Sch­midt und Alain Le Treut
Über­set­zung: Mike Plitt
Lek­torat: Hannah Reck­haus
Bild: Jean-Luc Vallet

Phi­lippe Fré­meaux war von 1988 bis 2011 Che­fre­dak­teur des Ma­ga­zins Al­ter­na­tives éco­no­mi­ques. Wäh­rend eines Gast­vor­trags an der Eu­ropa-Uni­ver­sität Via­drina in Frank­furt (Oder) erklärte er sich zu einem In­ter­view mit zwei jungen deut­schen Jour­na­listen be­reit: Hanna Gief­fers und Ro­bert Sch­midt. 

Hanna Gief­fers (duett) – Welche Idee steckt hinter Ihrer Zei­tung Al­ter­na­tives éco­no­mi­ques? Was ist Ihre Re­dak­tions­richt­linie?

Phi­lippe Fré­meaux – Wir möchten eine Zei­tung he­raus­bringen, die sich nicht nur an die Ent­schei­dung­sträger richtet. Wir ver­su­chen eher, den Bür­gern wirt­schaft­liche und so­ziale Fragen näher zu bringen. Dabei ist es nicht unser An­liegen, den Le­sern Rat­schläge zu geben, wie sie mehr ver­dienen können. Viel­mehr sind wir der Mei­nung, dass die wirt­schaft­li­chen Fragen der­maßen wichtig ge­worden sind, dass ein jeder sie vers­tehen können muss, um an den de­mo­kra­ti­schen De­batten über die Wirt­schaft teil­haben zu können. 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Juli 2011 um 23:54 Uhr

Letzte Kommentare

Letzte Nachrichten im Forum

Konnexion