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Von Hanna Gief­fers und Alain Le Treut
Bild: © Fa­milie Brand­horst 

Er ist immer bei ihr. Drei Mal ge­faltet, in einem Sei­ten­fach der Hand­ta­sche. Vor­sichtig holt Cle­men­tine Brand­horst ihn hervor. Die 88-Jäh­rige liest die deut­sche Über­set­zung des Briefes, adres­siert an ihren Mann Hein­rich Brand­horst: „Meine Frau und ich würden uns sehr freuen, die Be­kannt­schaft ihrer Fa­milie zu ma­chen und an die Erin­ne­rungen, die 16 Jahre zurü­ck­liegen, an­zuknüpfen.“

Auf dem ver­gilbten Brief­pa­pier steht in ges­ch­wun­gener Schrift oben rechts das Datum: 3. juillet 1963, er ist in der Nähe von St. Jean de Niost ges­chrieben worden. In dem kleinen, da­mals knapp 300 Ein­wohner zäh­lenden Dorf bei Lyon in Süd­fran­kreich hat der Land­wirt Nemes auf seinem Bauernhof nach dem Zweiten Welt­krieg deut­sche Krieg­sge­fan­gene bes­chäf­tigt. Hein­rich Brand­horst war einer von ihnen.

Wei­ter­lesen auf www.ge­fan­gen­be­freit.eu

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