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Gesellschaft

"Du geisteskrankes Mädchen"

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Von Lisa Digée
Deut­sche Über­set­zung Anna Maria Or­tese
Foto Lisa Digée

„Leben um zu essen oder essen um zu leben?“ Die Ant­wort auf diese Re­den­sart än­dert sich je nach Men­ta­lität und ge­sell­schaft­li­cher Schicht. Ebenso ist sie je­doch vom Ess­ve­rhalten abhängig. Ei­nige würde even­tuell den Satz in „Leben ohne zu es­sen“ um­for­mu­lieren. Spre­chen wir also über die­je­nigen, die Tag für Tag gegen die Nah­rung­sauf­nahme sowie gegen ihr Ge­wicht kämpfen – die Ma­gersüch­tigen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Februar 2014 um 01:48 Uhr

Der Schwarm macht‘s möglich

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Von Sofia González
Über­set­zung Katja Schlangen
Foto 1,2 ©Guts for Change Tour, Foto 3,4 ©streetmag

Erik (r.) und das Guts for Change Team

Eine Rad­tour von Berlin nach In­dien, eine Ob­da­chlo­sen­zei­tung mit Li­fe­style-Cha­rakter, ein mo­biles Raum­system für Flücht­linge in Kri­sen­ge­bieten, eine tem­poräre Ska­te­halle für Ham­burg – klickt man sich durch Crowd­fun­ding-Platt­formen wie start­next oder vi­sion­ba­kery liegt einem eine ganze Band­breite von un­ter­schied­lichsten Pro­jekten zu Füßen. Sie alle kon­kur­rieren um die be­liebte Sch­warm­fi­nan­zie­rung. Die Er­folg­sbi­lanz der Starter ist so un­ter­schied­lich wie die In­halte selbst. Ei­nige Ideen er­rei­chen schon in kür­zester Zeit ihre Ziel­summe, an­dere bleiben er­fol­glos. Alles nur Hype oder Zu­kunfts­vi­sion?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. März 2014 um 00:56 Uhr

Heiße Suppe, warme Worte

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Von Mi­chelle Trim­born
Franzö­si­sche Über­set­zung Aimie Bouju
Bild Mi­chelle Trim­born

Neues Jahr, neue Vorsätze. Ist es nicht end­lich an der Zeit, etwas Gutes zu tun? Ja! Und wie? Vor der ei­genen Haustür aktiv zu werden ist besser und schöner als Geld zu spenden. Mi­chelle Trim­born hat einen Tag lang mit der Ber­liner Ob­da­chlo­sen­hilfe die Sup­pen­kelle ges­ch­wungen. 
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Februar 2014 um 17:00 Uhr

Die Webdoku "Gefangen // Befreit" ist Online

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Von Hanna Gief­fers und Alain Le Treut
Bild: © Fa­milie Brand­horst 

Er ist immer bei ihr. Drei Mal ge­faltet, in einem Sei­ten­fach der Hand­ta­sche. Vor­sichtig holt Cle­men­tine Brand­horst ihn hervor. Die 88-Jäh­rige liest die deut­sche Über­set­zung des Briefes, adres­siert an ihren Mann Hein­rich Brand­horst: „Meine Frau und ich würden uns sehr freuen, die Be­kannt­schaft ihrer Fa­milie zu ma­chen und an die Erin­ne­rungen, die 16 Jahre zurü­ck­liegen, an­zuknüpfen.“

Auf dem ver­gilbten Brief­pa­pier steht in ges­ch­wun­gener Schrift oben rechts das Datum: 3. juillet 1963, er ist in der Nähe von St. Jean de Niost ges­chrieben worden. In dem kleinen, da­mals knapp 300 Ein­wohner zäh­lenden Dorf bei Lyon in Süd­fran­kreich hat der Land­wirt Nemes auf seinem Bauernhof nach dem Zweiten Welt­krieg deut­sche Krieg­sge­fan­gene bes­chäf­tigt. Hein­rich Brand­horst war einer von ihnen.

Wei­ter­lesen auf www.ge­fan­gen­be­freit.eu

Pres­se­mit­tei­lung

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Februar 2014 um 15:24 Uhr

100 % Humanoid - ARTEs neue Robot-Serie: eine gruselige Vision über die Gesellschaft von Morgen

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Von Madlen Stange
Foto © ARTE France; © Al­de­baran Ro­bo­tics

Ein bis­schen er­schro­cken war ich schon, als die Stimme auf der an­deren Seite zu mir sagte, „Die An­lei­tung zum Neus­tart ihres Hu­bots können Sie auf un­serer Web­seite down­loa­den“ - „Aha, aber was mache ich wenn es nicht klappt und er immer noch keine Kaf­fee­tasse halten kann?“ Die Stimme sagte „Dann können Sie ihn gern um­tau­schen, wir haben das Mo­dell noch auf La­ger“.

Was stark nach Science-Fic­tion klingt, war ein reales Te­le­fonat, was ich ver­gan­gene Woche mit Jonas Bo­berg führte, dem tech­ni­schen Sup­port des ARTE-Hubot-Marktes, einem schil­lernden On­line-Shop, der 200 Mo­delle hu­ma­noider Ro­boter zum Kauf an­bietet, ink­lu­sive stolzer Kun­den­re­zen­sionen. Was soll das?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Februar 2014 um 15:26 Uhr

Wie sexy darf Emanzipation sein?

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www.flickr.com ©acahaya

Von Ro­mana Bar­tels
Über­set­zung Cyril Quillien
Foto  © aca­haya, www.aca­haya.com

We­nige Wo­chen nach der auf­schrei!-Be­we­gung und kurz vor der na­henden Frauen­quote sind Frauen­rechte wieder ins Zen­trum der Auf­merk­sam­keit gerückt. Trotzdem halten viele, Frauen wie Männer, die Gleichs­tel­lung zwi­schen den Ges­chlech­tern für voll­bracht. Eine ziem­lich op­ti­mis­ti­sche Ein­schät­zung.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. April 2013 um 16:17 Uhr

Frankreich und Deutschland: Welches Land geht offener mit Homosexualität um?

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Von Eloïse Co­logne
Über­­­set­­­zung: Na­dine La­khal
Bild von Jo­na­than Stef­fens

Jörg Stei­nert, Prä­si­dent des LSVD (Lesben- und Sch­wu­len­ver­band in Deut­schland), einem der größten ho­mo­sexuellen Ve­rei­ni­gung in Deut­schland, klärt uns über diese Frage auf, indem er uns einen deutsch-franzö­si­schen Ver­gleich gibt und uns erklärt, welche Pro­bleme es in der heu­tigen Ge­sell­schaft in Bezug auf Ho­mo­sexua­lität gibt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. März 2013 um 22:51 Uhr

Ein Jahr in Deutschland als Franzosen

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31600_449799848417547_236077400_nVon Sé­ve­rine Le Dro­guène
Über­set­zung: Sé­ve­rine Le Dro­guène und Maïke Hansen
Foto: Sé­ve­rine Le Dro­guène

Dieses Jahr wird das Erasmus Pro­gramm 25 Jahre alt:  Die Fran­zosen und die Deut­schen stehen sich dabei in nichts nach. Un­sere Stu­denten  sind eben die Meister der Mo­bi­lität. Für ein bis zwei Se­mester zieht die franzö­si­sche Kultur deut­sche Stu­denten an, wäh­rend sich Fran­zosen gern von der deut­schen Frem­dar­tig­keit verführen lassen. Franzö­si­sche Kom­mi­li­tonen, bevor ihr euer Aus­tausch­se­mester be­ginnt, lest bitte diese Rat­schläge.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. April 2013 um 02:38 Uhr

Die Konfrontation mit dem deutschen Veganismus. Deutsch-französische Freundschaft auf der Kippe?

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© URBAN ARTefakte

Von Leslie For­nero
Über­set­zung: Rabea Koß
Foto: URBAN AR­Te­fakte (Flickr)

Ach­tung! Die deutsch-franzö­si­sche Freund­schaft ist be­droht wie nie zuvor. Wäh­rend wir mit großem Pomp den 50. Ge­burtstag des Elysée-Ver­trages feiern, muss sich die junge franzö­si­sche Ge­ne­ra­tion einem neuen Pro­blem stellen, das in deutsch-franzö­si­schen De­batten oft­mals völlig außer Acht ge­lassen wird: Dem deut­schen Ve­ga­nismus.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Januar 2013 um 16:21 Uhr

Chancengleichheit, Integration und die ewige Frage nach der Identität

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Ein Ges­präch mit Borris Die­de­richs über in­ter­na­tio­nale Ju­gend­be­ge­gnungen und die Mess­bar­keit von In­te­gra­tion

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Von Re­gina Zi­gahl
Bilder: © DFJW/OFAJ - Re­gina Zi­gahl

   

Über Iden­tität zu schreiben ist ein heikles Un­ter­fangen. Sch­wie­riger noch wird es, Iden­tität und In­te­gra­tion auf einen gemein­samen Nenner bringen zu wollen. Werden die beiden Schlagwörter in den deutsch-franzö­si­schen Kon­text ge­setzt, landet man sch­nell beim Deutsch-Franzö­si­schen Ju­gendwerk, mitten im Herzen Ber­lins. Dort, in his­to­ri­schen Gemäuern am Mol­ken­markt, hat sich das DFJW die Beantwortung einer kom­plexen Frage zur Auf­gabe ge­macht:
Was be­deutet In­te­gra­tion in Deut­schland und was in Fran­kreich und vor allem: Was können die beiden Länder vo­nei­nander lernen? Die Ant­wort kommt, geht es um Kul­tur­kon­takt und  Aus­tausch, nicht vorbei an der exis­ten­tiellen und es­sen­tiellen Au­sei­nan­der­set­zung mit der Frage: „Wer ist man ei­gent­lich?“.

Das Thema führt mich knar­rende Holz­treppen hoch in das Büro von Borris Die­de­richs. Er soll mir heute helfen, Ant­worten zu finden. Seit 2009  ist Borris Pro­jekt­beauf­tragter für In­te­gra­tion und Chan­cen­glei­ch­heit beim DFJW und bes­chäf­tigt sich in­tensiv mit den Themen In­te­gra­tion för­dern und Chan­ce­nun­glei­ch­heiten auf­heben. Als er Auszüge seiner Bio­gra­phie erzählt, wird klar, dass er wie zu­ges­ch­nitten für die Stelle zu sein scheint.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. April 2012 um 22:05 Uhr

Kernenergie in Deutschland und Frankreich: Grundlagen einer Debatte über die Atomenergie

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nucleaireDEVon Alain Le Treut
Über­set­zung: Hanna Gief­fers
Illus­tra­tion: Jo­hann Zyla

Seit nun fast 40 Jahren träumt Fran­keich von der zi­vilen Nut­zung der Ker­ne­nergie als Schlüs­sel­stein für seine Ener­gieu­nabhän­gig­keit. Doch nach den Ka­tas­tro­phen von Tscher­nobyl und Fu­ku­shima wird gegen das Schicksal dieser Energie ein er­bit­terter Kampf geführt. 75,6 Pro­zent der Elek­tri­zität in Fran­kreich wird aus Ato­me­nergie ge­wonnen.

Durch ihren ge­ringen CO2-Ausstoß macht diese Form der Ener­gie­ge­win­nung eine gute Figur bei in­ter­na­tio­nalen Kli­maab­kommen.   

Je­doch ist es unmö­glich, die Frage nach der  Wie­de­rauf­be­rei­tung des Atommülls oder das Ri­siko einer Nut­zung der Tech­no­logie zu mi­litä­ri­schen Zwe­cken aus­zu­blenden. Diese Kritik findet be­son­ders in Deut­schland starken Wi­de­rhall.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. April 2012 um 08:15 Uhr

Empört Euch!

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Von Isha Da­laya
Über­set­zung von Sina Stach 

Der 15. Mai 2011 ist zur Ge­burtss­tunde der Empörten ge­worden. Da­mals hatte die Be­we­gung, die sich zum ersten Mal in Ma­drid ver­sam­melte, ohne jeden Zweifel noch keine Ah­nung darüber, wie sich die Dinge ent­wi­ckeln würden. Ihre For­de­rungen sind zunächst noch lokal. Kurz vor den Kom­munal- und Re­gio­nal­wahlen kün­digen sie harte Spar­maß­nahmen an, welche die schon von mas­siver Ar­beits­lo­sig­keit gebeOccupy Berlinutelten jungen Spa­nier zusätz­lich treffen. Ermüdet von der nicht enden wol­lenden Wirt­schafts­krise und gegen Ban­kern re­vol­tie­rend for­dern die Ak­ti­visten eine wirk­liche De­mo­kratie. Dank der So­zialen Netz­werke breitet sich die Be­we­gung in ganz Spa­nien aus. Der Funke springt über und es kommt zu einer Ket­ten­reak­tion. In Länder wie Fran­kreich, Bel­gien, Deut­schland, Grie­chen­land und selbst Is­rael werden wäh­rend des Som­mers 2011 Zelte auf­ges­chlagen. Schließ­lich sind es je­doch die Ame­ri­kaner, die der ganzen Be­we­gung eine glo­bale Di­men­sion ver­leihen, als sie sich Mitte Sep­tember mit ihren Zelten im Zuc­cotti Park nie­der­lassen, den sie zu­gleich in „Platz der Frei­heit“ um­be­nennen und wo sie gegen das ka­pi­ta­lis­ti­sche System der USA de­mons­trieren. Oc­cupy Wall Street ist ge­boren. „We are the 99%“, so ihr Slogan: Wir re­prä­sen­tieren die Meh­rheit der Welt­bevöl­ke­rung ge­genüber dem einen Pro­zent, der allen Reichtum für sich beans­prucht. Trotz der ge­walttä­tigen Re­pres­sionen der Po­lizei, der Ver­samm­lung­sver­bote, der zahl­rei­chen Zer­schla­gungen des Camps und trotz der über­wie­gend kri­ti­schen Ge­sin­nung von Me­dien und Staats­ge­walt, ist die Be­we­gung immer noch am Leben, was sie ge­rade erst durch ihren zweiten großen welt­weiten Ak­tionstag am 15. Ja­nuar 2012 de­mons­trierte.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 17:35 Uhr

Silvester einmal anders: Europäisches Jugendtreffen in Berlin

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Ein be­son­deres Treffen von Gläu­bigen oder ein echtes ‘‘Fest der Na­tionen‘‘?

Von Pau­line Gre­lier
Kor­ri­giert von Lara Gregl
Fotos von Pau­line Gre­lier
Quellen: Zi­tate he­raus­ge­geben von den Web­seiten www.dom­radio.de und www.taizé.fr

Rund 30.000 junge Christen aus ganz Eu­ropa, aber auch aus an­deren Orten der Welt, ver­bringen fünf Tage in Berlin, um den Jah­res­wechsel einmal ganz an­ders zu be­gehen. Auf Ein­la­dung der Kir­chen und des Ber­liner Se­nats findet vom 28. De­zember 2011 bis 1. Ja­nuar 2012 das 34. Eu­ropäi­sche Ju­gend­treffen in Berlin statt. Diese Ve­rans­tal­tung wurde von der ‘‘Com­mu­nauté de Taizé“, einer berühmten öku­me­ni­schen Ge­mein­schaft in Taizé (eine kleine Stadt in Ost­fran­kreich) ge­gründet und seit Sep­tember 2011 vor­be­reitet.

 Aber ich höre schon jetzt eure An­mer­kungen und Einwände: Es be­trifft doch v.a. ka­tho­li­sche Kirchgänger, oder? Ja, natür­lich, aber nicht nur! Es han­delt sich nicht nur um ka­tho­li­sche Ge­bete, son­dern auch um eine gute Ge­le­gen­heit seinen Ho­ri­zont zu er­wei­tern: Es werden näm­lich Be­ge­gnungen mit Ver­tre­tern des Ju­den­tums und des Is­lams sowie im Bun­destag mit Po­li­ti­kern wie Wolf­gang Thierse (SPD), Ka­trin Gö­ring-Eckardt (Grüne) und Petra Pau (Die Linke) ve­rans­taltet. Sie dis­ku­tieren mit den Teil­neh­mern zum Thema "Schritte zu einer ge­rech­teren Welt".

Das Treffen wird tief ge­prägt von den heu­tigen eu­ropäi­schen He­raus­for­de­rungen. An­ge­sichts des Be­sor­gnis er­re­genden Miss­trauens ge­genüber der eu­ropäi­schen Idee, dessen Aus­wir­kungen auf  fi­nan­zieller, öko­no­mi­scher sowie po­li­ti­scher Ebene zu be­dauern sind, lautet das Motto des Tref­fens in diesem Jahr „Wege des Ver­trauens“. In einem Gruß­wort er­mun­terte Papst Be­ne­dikt XVI. die Teil­nehmer zu mehr Zu­ver­sicht. Es gelte, auf Basis der christ­li­chen Bot­schaft „Wege des Ver­trauens auf der ganzen Welt zu öff­nen“. Wie Ihr wisst“, sagt der Papst, „ist Ver­trauen keine blinde Leicht­gläu­big­keit. Indem ihr Euch von den Fes­seln der Angst frei­macht, macht Euch dieses Ver­trauen, das eurem Glauben an Christus und das Leben des Hei­ligen Geistes in euren Herzen ents­pringt, einfühl­samer und verfüg­barer, Euch den vielen He­raus­for­de­rungen und Sch­wie­rig­keiten zu stellen, mit denen die Men­schen heute kon­fron­tiert sind.“

Kann das Treffen ein Zei­chen dafür setzen, dass die Kirche Ort der eu­ropäi­schen So­li­da­rität zwi­schen den Na­tionen und zwi­schen den Kon­fes­sionen ist, jetzt, wo es Eu­ropa of­fen­sicht­lich an einem ge­mein­samen Iden­titäts­gefühl man­gelt? Ist die Re­li­gion fä­higer als die Po­litik selbst, eine feste Brücke zu bauen? Welche Be­deu­tung hat dieses Treffen für die Zu­kunft Eu­ropas?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Januar 2012 um 14:43 Uhr

Schmerzvolle Erinnerungen von Oradour-sur-Glane bis ins Elsass

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Das Dorf Oradour in der Nähe von Limoges wurde 1942 von den Nazis komplett niedergebrannt

Von Hanna Gief­fers
Fotos: Fa­bien Le­plus und Hanna Gief­fers 

 

Das Licht geht wieder an im Saal des kleinen Pro­gramm­kinos Odysée in Stras­bourg. Ve­rein­zelt schnäuzen Zu­schauer in ihr Ta­schen­tuch. Die Szenen des Films „Ein Leben mit Ora­dour“ hängen schwer im Raum. Der Film erzählt die Ges­chichte von Ro­bert Hé­bras, Über­le­bender des Mas­sa­kers von Ora­dour im Jahr 1942. Sein Schicksal ist sch­merz­voll an das Schicksal des El­sass geknüpft. Elsäs­si­sche Sol­daten waren als Zwang­sein­ge­zo­gene Teil der SS-Di­vi­sion, die in Ora­dour 642 Men­schen er­mor­dete.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 22:24 Uhr

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