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Europa

"Fest steht für mich ganz klar, dass man Visionen haben sollte"

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Von: Maike Hansen
Fotos: © Maike Hansen

In Berlin feierten und dis­­ku­­tierten zum 50. Jah­­restag der deutsch - franzö­­si­­schen Freund­­schaft 150 Ju­­gend­­liche über die deutsch-franzö­­si­­schen Be­­zie­­hungen und Eu­­ropa. Hin und her rollten die be­­quemen Drehstühle in der ersten Na­ch­­mit­­tag­s­ses­­sion des deutsch-franzö­­si­­schen Ju­­gend­­fo­­rums auf dem Tep­­pich der ehe­­ma­­ligen Staats­­kanzlei der DDR. Durch die Fenster des „Roten Raumes" kann man einen beein­­dru­­ckenden Blick auf den Ber­­liner Dom ge­­nießen. Vom 19. bis 23.01.2013 ve­­rans­­tal­­tete das Deutsch-Franzö­­si­­sche Ju­­gend­­werk in der Eu­­ro­­pean School of Ma­­na­­ge­­ment ein Forum, in dem 150 junge Er­­wa­ch­­sene zwi­­schen 18 und 25 Jahren aus Deut­­schland, Fran­­kreich, aber auch Polen, dem Balkan und Nor­­da­­frika die Mö­­gli­­ch­­keit hatten sich in Dis­­kus­­sionen aus­­zu­­tau­­schen. 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. April 2013 um 16:37 Uhr

Alles unter einem Hut

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Von Tina Schreiber
Foto: © J.B. 

Um in­ter­na­tio­nale Er­fah­rung und in­ter­kul­tu­relle Kom­pe­tenz zu sam­meln, muss man nicht immer ein Aus­land­sprak­tikum in Sin­gapur oder Chile ab­sol­vieren. Es reicht an die Grenze zu schauen und dort sein Glück zu ver­su­chen. Seit über 30 Jahren ar­beiten Deut­schland, Fran­kreich und die Sch­weiz am Ober­rhein zu­sammen und bieten auch span­nende Prak­tika in vielen Be­rei­chen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Januar 2013 um 00:10 Uhr

Die ersten Stunden des neuen deutsch-französischen Duetts

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merkel-hollande_c-Alain-Le-Treut1kVon Alain Le Treut

Berlin, den 15. Mai 2012

Am Bun­des­kanz­le­ramt hat selten eine so lange Schlange vor dem Pres­seein­gang ges­tanden. Meh­rere Stunden vor der ans­te­henden Be­ge­gnung haben sich schon sehr viele Jour­na­listen vor Ort ver­sam­melt.

Der Termin steht seit ei­nigen Tagen fest: am Tag seiner Amt­seinfüh­rung als Prä­si­dent der Re­pu­blik Fran­kreich führt der erste Weg von Fran­çois Hol­lande zu An­gela Merkel nach Berlin.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 11:07 Uhr

Präsidentschaftswahl: Sozialisten siegen in Frankreich

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Von Ma­reen Le­debur
Foto:  Ⓒ Fran­çois Hol­lande - Crea­tive Com­mons

Schon nach den ersten Ho­chrech­nungen ver­sam­melten sich am ver­gan­genen Sonntag die Fran­zosen auf den Straßen, in Tou­louse be­gannen die Autos zu hupen, in einer WG in Mar­seille stießen vier Stu­denten mit Sekt­glä­sern an und in Paris brachte die Menge Volks­fests­tim­mung auf den Place de la Bas­tille.

Der Sieg der So­zia­listen bei der Wahl um das franzö­si­sche Prä­si­dent­schaft­samt scheint eine ge­wisse Er­leich­te­rung her­vor­ge­rufen zu haben. Im Mit­tel­punkt des Ju­bels stand der frisch gekürte franzö­si­sche Prä­si­dent Fran­cois Hol­lande. Mit 51,62 Pro­zent der Stimmen ge­wann er die Stich­wahl gegen Amt­sin­haber Ni­colas Sar­kozy. Erst­mals seit 17 Jahren ist mit somit wieder ein So­zia­list im franzö­si­schen Prä­si­den­te­namt.

Sein Vorgänger Ni­colas Sar­kozy musste nach nur einer Amts­zeit den Elysée Pa­last ver­lassen. Ob­wohl er von An­gela Merkel im Wahl­kampf un­terstützt wurde, gra­tu­lierte auch sie, als eine der Ersten, dem neuen Prä­si­denten und lud ihn nach Berlin ein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 09:35 Uhr

Organhandel im Kosovo- Die Sensation von Dick Marty

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Von Aude Louis­tis­se­rand
Über­set­zung: Ma­rina Hof­mann

In einem In­ter­view vom 30. De­zember 2010 im Zü­ri­cher Tages An­zeiger ver­glich der ko­so­va­ri­sche Pre­mier­mi­nister, Ha­shim Thaçi, den Be­richt von Dick Marty über die un­men­schli­chen Be­hand­lungen nach dem Ko­sovo Kon­flikt, mit der „Pro­pa­ganda von Goeb­bels“. Der Pre­mier­mi­nister wird in dem ge­nannten Be­richt, der in  den al­ba­nisch spra­chigen Län­dern wie eine Bombe ein­schlug, di­rekt dieser Sache bes­chul­digt. Etwas später als ein Jahr nach der Veröf­fent­li­chung des Be­richts durch den Eu­ro­parat in Straß­burg, scheint es, dass die An­ge­le­gen­heit ver­tu­scht worden ist. Der vor­lie­gende Ar­tikel ver­sucht die Pro­ble­matik des Be­richts so­wohl aus der Sicht des Au­tors als auch aus der Sicht der Ko­sovo Al­baner, die di­rekt von dieser An­ge­le­gen­heit be­troffen sind, dar­zus­tellen.

Hierbei müssen zwei mi­tei­nander ver­floch­tene Ges­chichten vo­nei­nander un­ter­schieden werden. Ers­tens der mut­maß­liche Or­gan­handel, der dem Ko­so­vo­kon­flikt 1999-2000 folgte und zwei­tens, der ak­tuelle Fall der Me­dicus Klinik, in der der Handel im Jahr 2003 er­neut be­gann. Letz­tere soll im Fol­genden nicht beachtet werden, da sie im Zu­sam­men­hang mit dem Na­ch­krieg­shandel steht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Februar 2012 um 00:54 Uhr

Krakau: Spiegelbild eines jungen, dynamischen und vielfältigen Europas

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Marktplatz Krakau

Krakau ist in Polen in!

Von Lara Gregl

In der schönen, alten Stadt im Süden Po­lens tum­meln sich junge Men­schen, Tou­risten und Stu­die­rende aus aller Welt. Es lockt sie eine wel­tof­fene Stadt, die Kultur- und Ges­chicht­sin­te­res­sierten, Feier­lus­tigen und Neu­gie­rigen, die sich mit der pol­ni­schen Sprache und Le­ben­sart ver­traut ma­chen möchten, ei­niges zu bieten hat. Be­son­ders deut­lich wird dies abends, wenn sich ganz Krakau im Herzen der Stadt, rund um den Rynek trifft. Vom größten mit­te­lal­ter­li­chen Markt­platz der Welt aus ziehen sie in eine der zahl­rei­chen Bars, Res­tau­rants und Clubs. Die Musik schallt aus dem Boden ent­lang der Häu­ser­reihen hervor, denn viele der Dis­ko­theken be­finden sich in Gemäuern und Kel­ler­gewölben unter der Erde. Man­ches mal be­merkt man erst beim Be­treten eines Hin­te­rhofes oder einer kleinen Gasse, dass sich hier ein wei­terer Club vers­teckt.

Doch auch tag­süber ist die Stadt le­bendig. „Krakau ist die Nummer eins“, sagt To­masz. Er sitzt in einem der Stu­den­ten­cafés im Zen­trum. Über ihm hängen Bar­bie­puppen an einer Schnur auf­ge­reiht von der Decke, oran­gene Lampen ma­chen es gemüt­lich. „Dann kommen Breslau und Posen. Diese Städte sind be­reits im Kommen. Einmal werden auch sie für die Men­schen so an­zie­hend sein wie Krakau.“ To­masz stu­diert In­for­matik an der tra­di­tions­rei­chen Ja­giel­lonen-Uni­ver­sität, die be­reits 1364 ge­gründet wurde. Sie zählt heute ca. 46 000 Stu­die­rende und gilt als die beste Uni­ver­sität Po­lens. Ins­ge­samt stu­dieren in Krakau ca. 150 000, die ein Fünftel der Ein­wohner aus­ma­chen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 14:10 Uhr

Liberté, Solidarność, Hoffnung - Europa in Brandenburg

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Von Ro­bert Sch­midt
Foto: Volha Pu­sh­ka­rova

Blaue Luft­bal­lons mit gelben Sternen steigen hi­nauf in den Abend­himmel, Zettel hängen daran mit Wün­schen an Eu­ropa. Für einen Mo­ment ist es ganz still, hier an der Oder­brücke zwi­schen Frank­furt und Słu­bice. Einen Au­gen­blick später ver­weben sie sich wieder, die bunten Spra­chfäden aus Pol­nisch, Deutsch, Franzö­sisch, En­glisch.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 23:27 Uhr

„Erasmus-Sprache“

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erasmuspauline

Von Pau­line Goe­mare
Über­set­zung: Ro­bert Sch­midt 

Im Laufe des Tages, werden sich die Kul­turen ver­mi­schen, die Grenze der Spra­chen werden ver­gessen sein und gute Laune ist übe­rall. Am 15. Juni in Frank­furt an der Oder, fand der « In­ter­na­tional Campus Day » der Eu­ropa Via­drina Uni­ver­sität statt. Es war die Ge­le­gen­heit für die auslän­di­schen Stu­denten zu zeigen, in­wie­weit jedes Land ein­zi­gartig ist.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 16:36 Uhr

Interview mit Daniel Cohn-Bendit

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cohnbendit

Von Alain Le Treut
Lek­torat: Hannah Reck­haus, Mar­ga­rete Ro­choll

Da­niel Cohn-Bendit ist seit 1994 Mit­glied des Eu­ropäi­schen Par­la­ments, wo er seit 2002 als Co-Vor­sit­zender der Frak­tion Die Grünen/EFA tätig ist. Anläss­lich einer Kon­fe­renz in Berlin hat er uns ei­nige Fragen beant­wortet.

Alain Le Treut (duett) – Ich würde Ihnen für ein In­ter­view gerne drei kurze Fragen stellen.

Da­niel Cohn-Bendit - Ok!

Alain Le Treut (duett) – Zur Eu­ropäi­schen Öf­fent­li­ch­keit: gibt es übe­rhaupt eine?
Da­niel Cohn-Bendit – Na ja, im Mo­ment schon: alle reden über Grie­chen­land, es geht immer mehr um eine eu­ropäi­sche Öf­fent­li­ch­keit. Je mehr eu­ropäi­sche Ent­schei­dungen es gibt, desto stärker haben wir es mit einer eu­ropäi­schen Öf­fent­li­ch­keit zu tun. Des­wegen lautet mein Vor­schlag so: für bes­timmte Wahlen brau­chen wir trans­na­tio­nale Listen, so werden eu­ropäi­sche Ent­schei­dungen im eu­ropäi­schen öf­fent­li­chen Raum ge­troffen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. November 2011 um 19:07 Uhr

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