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Unbequem Demokratisch: Willkommen bei den Journalisten!

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Von Katja Schlangen
Deut­sche Über­set­zung Sofia González
Fotos ©Katja Schlangen

Am Schiff­sbauer­damm 42 treffen Ber­liner Jour­na­listen und Po­li­tiker des Landes re­gelmäßig au­fei­nander. Das ist De­mo­kratie in Rein­form. Denn in Eu­ropa ist die Bun­des­pres­se­kon­fe­renz eine ein­ma­lige Ins­ti­tu­tion. Unabhän­gig­keit im Jour­na­lismus und ein re­gelmäßiger In­for­ma­tion­saus­tausch waren die Be­weg­gründe für die Schaf­fung des Pres­se­ver­bandes im Jahre 1949. Heute zählt er über 900 Mit­glieder. Drei mal die Woche stellen sich die Pres­ses­pre­cher der Bun­des­re­gie­rung vor der blauen Wand den Fragen der Jour­na­listen. Ein chao­ti­sches Ge­ge­nei­nander auf dem Spiel­feld der Jour­na­listen? Ganz im Ge­gen­teil!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. August 2015 um 16:09 Uhr

Politik und Medien : gefährliche Seilschaften

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Von Cé­cile Poi­riez
Deut­sche Über­set­zung Cé­cile Poi­riez, Lek­torat Sina Rad­datz
Foto
 Mike Kollöffel, DR © Type 1

So­wohl im Fern­sehen als auch auf der großen Lein­wand hat Dä­ne­mark zur­zeit Auf­wind! Nach Lars von Trier und Mads Mik­kelsen ers­taunen die Dänen immer noch das in­ter­na­tio­nale Pu­blikum. Ihr letzter großer Er­folg: „Borgen - Gefähr­liche Seil­schaf­ten“. Wäh­rend ARTE ge­rade die dritte und al­ler­letzte Staffel aus­ges­trahlt hat, zurück zu dieser po­li­ti­schen Serie - die wahrer ist denn je!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Februar 2014 um 15:43 Uhr

"Du geisteskrankes Mädchen"

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Von Lisa Digée
Deut­sche Über­set­zung Anna Maria Or­tese
Foto Lisa Digée

„Leben um zu essen oder essen um zu leben?“ Die Ant­wort auf diese Re­den­sart än­dert sich je nach Men­ta­lität und ge­sell­schaft­li­cher Schicht. Ebenso ist sie je­doch vom Ess­ve­rhalten abhängig. Ei­nige würde even­tuell den Satz in „Leben ohne zu es­sen“ um­for­mu­lieren. Spre­chen wir also über die­je­nigen, die Tag für Tag gegen die Nah­rung­sauf­nahme sowie gegen ihr Ge­wicht kämpfen – die Ma­gersüch­tigen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Februar 2014 um 01:48 Uhr

Der Schwarm macht‘s möglich

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Von Sofia González
Über­set­zung Katja Schlangen
Foto 1,2 ©Guts for Change Tour, Foto 3,4 ©streetmag

Erik (r.) und das Guts for Change Team

Eine Rad­tour von Berlin nach In­dien, eine Ob­da­chlo­sen­zei­tung mit Li­fe­style-Cha­rakter, ein mo­biles Raum­system für Flücht­linge in Kri­sen­ge­bieten, eine tem­poräre Ska­te­halle für Ham­burg – klickt man sich durch Crowd­fun­ding-Platt­formen wie start­next oder vi­sion­ba­kery liegt einem eine ganze Band­breite von un­ter­schied­lichsten Pro­jekten zu Füßen. Sie alle kon­kur­rieren um die be­liebte Sch­warm­fi­nan­zie­rung. Die Er­folg­sbi­lanz der Starter ist so un­ter­schied­lich wie die In­halte selbst. Ei­nige Ideen er­rei­chen schon in kür­zester Zeit ihre Ziel­summe, an­dere bleiben er­fol­glos. Alles nur Hype oder Zu­kunfts­vi­sion?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. März 2014 um 00:56 Uhr

Blau ist eine vielschichtige Farbe - Abdellatif Kechiches „La vie d’Adèle“

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Von Ka­rolin Breda
Franzö­si­sche Über­set­zung Aimie Bouju
Foto ©WILD BUNCH 

La vie d'Adèle, ©WILD BUNCH

Ein „überwäl­ti­gendes Meis­ter­werk“ sagen die einen. „Uralte Ste­reo­ty­pen“ schreiben die an­deren. Der in Cannes mehr­fach preis­ge­krönte Film „La vie d’Adèle, Cha­pi­tres 1 & 2“ des tu­ne­si­schen Re­gis­seurs Ab­del­latif Ke­chiche (L’Es­quive, Cous­cous mit Fisch) hat seit seinem Start im ver­gan­genen Herbst übe­rall in den eu­ropäi­schen Ki­nosälen für Fu­rore ge­sorgt. Er wird als der beste franzö­si­sche Film seit langem ge­han­delt. Dabei ist das für den César 2014 prä­no­mi­nierte Drama nicht nur auf­grund seiner freizü­gigen Sexs­zenen Ge­gens­tand höchst po­le­mi­scher De­batten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Februar 2014 um 03:43 Uhr

Gestern war ich dort ein Tourist, heute ist es mein zu Hause – Berlin

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A. Baillaud

Von Anna Maria Or­tese
Franzö­si­sche Über­set­zung Lisa Digée
Bilder Alice Baillaud, Cris­tian Radu 

Berlin ist An­zie­hung­sma­gnet für Kunst und Kultur. In den letzten Jahren kommen ins­be­son­dere aus Fran­kreich immer mehr Künstler, um ein Teil dieses krea­tiven Feuer­werks zu werden. Doch wie kam es dazu, dass Berlin so an­zie­hend wurde, wie es heute ist?  

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Februar 2014 um 03:41 Uhr

Heiße Suppe, warme Worte

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Von Mi­chelle Trim­born
Franzö­si­sche Über­set­zung Aimie Bouju
Bild Mi­chelle Trim­born

Neues Jahr, neue Vorsätze. Ist es nicht end­lich an der Zeit, etwas Gutes zu tun? Ja! Und wie? Vor der ei­genen Haustür aktiv zu werden ist besser und schöner als Geld zu spenden. Mi­chelle Trim­born hat einen Tag lang mit der Ber­liner Ob­da­chlo­sen­hilfe die Sup­pen­kelle ges­ch­wungen. 
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Februar 2014 um 17:00 Uhr

„Off the record“. Gleiche Spielregeln in Frankreich und in Deutschland?

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Von: Aimie Bouju
Über­set­zung: Karo Breda, Mi­chelle Trim­born
Foto : © Fre­deric Bisson

Freunde - Feinde, Partner - Ge­gner: Die Be­zie­hung zwi­schen Jour­na­listen und Po­li­ti­kern ist zwiespältig zu sein. „Off the re­cord", mit aus­ges­chal­tetem  Mi­krofon, werden In­for­ma­tionen in ab­so­luter Ver­trau­li­ch­keit aus­ge­tau­scht. Doch was pas­siert in Deut­schland und Fran­kreich, wenn das Ver­trauen ge­bro­chen wird?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Februar 2014 um 14:14 Uhr

Die Webdoku "Gefangen // Befreit" ist Online

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Von Hanna Gief­fers und Alain Le Treut
Bild: © Fa­milie Brand­horst 

Er ist immer bei ihr. Drei Mal ge­faltet, in einem Sei­ten­fach der Hand­ta­sche. Vor­sichtig holt Cle­men­tine Brand­horst ihn hervor. Die 88-Jäh­rige liest die deut­sche Über­set­zung des Briefes, adres­siert an ihren Mann Hein­rich Brand­horst: „Meine Frau und ich würden uns sehr freuen, die Be­kannt­schaft ihrer Fa­milie zu ma­chen und an die Erin­ne­rungen, die 16 Jahre zurü­ck­liegen, an­zuknüpfen.“

Auf dem ver­gilbten Brief­pa­pier steht in ges­ch­wun­gener Schrift oben rechts das Datum: 3. juillet 1963, er ist in der Nähe von St. Jean de Niost ges­chrieben worden. In dem kleinen, da­mals knapp 300 Ein­wohner zäh­lenden Dorf bei Lyon in Süd­fran­kreich hat der Land­wirt Nemes auf seinem Bauernhof nach dem Zweiten Welt­krieg deut­sche Krieg­sge­fan­gene bes­chäf­tigt. Hein­rich Brand­horst war einer von ihnen.

Wei­ter­lesen auf www.ge­fan­gen­be­freit.eu

Pres­se­mit­tei­lung

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Februar 2014 um 15:24 Uhr

100 % Humanoid - ARTEs neue Robot-Serie: eine gruselige Vision über die Gesellschaft von Morgen

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Von Madlen Stange
Foto © ARTE France; © Al­de­baran Ro­bo­tics

Ein bis­schen er­schro­cken war ich schon, als die Stimme auf der an­deren Seite zu mir sagte, „Die An­lei­tung zum Neus­tart ihres Hu­bots können Sie auf un­serer Web­seite down­loa­den“ - „Aha, aber was mache ich wenn es nicht klappt und er immer noch keine Kaf­fee­tasse halten kann?“ Die Stimme sagte „Dann können Sie ihn gern um­tau­schen, wir haben das Mo­dell noch auf La­ger“.

Was stark nach Science-Fic­tion klingt, war ein reales Te­le­fonat, was ich ver­gan­gene Woche mit Jonas Bo­berg führte, dem tech­ni­schen Sup­port des ARTE-Hubot-Marktes, einem schil­lernden On­line-Shop, der 200 Mo­delle hu­ma­noider Ro­boter zum Kauf an­bietet, ink­lu­sive stolzer Kun­den­re­zen­sionen. Was soll das?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Februar 2014 um 15:26 Uhr

Wie sexy darf Emanzipation sein?

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www.flickr.com ©acahaya

Von Ro­mana Bar­tels
Über­set­zung Cyril Quillien
Foto  © aca­haya, www.aca­haya.com

We­nige Wo­chen nach der auf­schrei!-Be­we­gung und kurz vor der na­henden Frauen­quote sind Frauen­rechte wieder ins Zen­trum der Auf­merk­sam­keit gerückt. Trotzdem halten viele, Frauen wie Männer, die Gleichs­tel­lung zwi­schen den Ges­chlech­tern für voll­bracht. Eine ziem­lich op­ti­mis­ti­sche Ein­schät­zung.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. April 2013 um 16:17 Uhr

Junges Comic Atelier im Institut Francais Berlin

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Von Jen­nifer Stüwe
Fotos : Jen­nifer Stüwe  

Das Ins­titut Fran­cais Berlin hatte schon seit ge­raumer Zeit mein In­te­resse für sich ge­wonnen und es galt nun end­lich dieses kul­tu­relle Eta­blis­se­ment im Maison du France ein wenig zu er­kunden. Das Eck­gebäude am Kurfürs­ten­damm neben dem Ci­nema Paris stellt einen at­trak­tiven An­zug­spunkt für in der Haupts­tadt re­si­die­rende als auch Tou­risten dar. Es ist ein wel­tof­fener Ort mit der Auf­gabe die franzö­si­sche Sprache und Kultur in Berlin und Bran­den­burg zu för­dern. An­hand von Le­sungen, Kon­fe­renzen Dis­kus­sions­runden, Auss­tel­lungen, Kon­zerten und Thea­terstü­cken mit be­deu­tenden zeit­genös­si­schen Kul­tur­schaf­fenden aus Fran­kreich wird hier der in­ter­na­tio­nale Dialog zur Ent­fal­tung ge­bracht. Jeder kommt hier auf seine Kosten und kann die franzö­si­sche Kultur auf seine Art und Weise für sich ent­de­cken und ge­nießen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. April 2013 um 21:22 Uhr

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